Jojo-Lockdown zermürbt das Land

30. Oktober 2020
Christian

November-Zahlungen: Die Regierung fürchtet den Volkszorn.

Vielen Unternehmen wird die finanzielle Spritze guttun.

Und freuen tun wir uns kollektiv für die Solo-Selbstständigen die endlich einmal Geld erhalten.

Rein wirtschaftlich gesehen ist die November-Hilfe eher ein Tropfen auf den heißen Stein, besser, auf den warmen Stein; sie wird den Firmen in keiner Weise helfen und dient lediglich der Beruhigung des Volkszorns.

Und was passiert im Dezember? Noch einmal 10 Milliarden locker machen?

Wahrscheinlich werden die Infektionszahlen in der dritten Novemberwoche sinken und der Lockdown für den Dezember aufgehoben.

Wahrscheinlich wird danach die Infektionsquote erneut ansteigen, was einen neuen Lockdown zur Folge hätte.

Akzeptieren was ist
Wir werden nicht umhinkönnen zu akzeptieren, dass Infektionen nur dort passieren, wo Menschen Menschen begegnen. Und wir müssen akzeptieren, dass das Virus nicht verschwinden wird und wir müssen auch akzeptieren, dass eine Impfung der Gesamtbevölkerung auch im nächsten Jahr nicht möglich sein wird.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber wir befinden uns mitten in einem Weltkrieg. Und wir haben es mit dem gefährlichsten aller Feinde zu tun, dem unsichtbaren.

Er greift von allen Seiten an, unablässig, Tag und Nacht. Und wir besitzen keine Waffen zur Verteidigung.

Er tötet, er verstümmelt. Er hat Existenzen vernichtet, das Land arm gemacht und die Bevölkerung verunsichert. Friedensverhandlungen lehnt er kategorisch ab.

Wir müssen ihn töten.



Welche Alternativen bieten sich an?

Wir können so weitermachen wie bisher:

Lockdowns, Shutdowns wechseln sich jojomäßig ab,

Gesundheitsämter und Kliniken werden weiterhin nicht überlastet.

Wir warten auf einen wirksamen Impfstoff.

Die Gefahr dabei ist, dass das Land verarmt und die Menschen an Leib und Seele erkranken.

Auch ist unsere junge Demokratie in Gefahr. Wächst die Unzufriedenheit, sind die Schuldigen schnell ausgemacht, der Mob ist auf der Straße und zwing uns in die rechte Ecke.




Wir können das Virus als Teil eines neuen Lebens akzeptieren,
im gleichen Maße wie wir auch Tod und Verstümmelung durch Autounfälle akzeptieren, Influenza, AIDS oder resistente Keime.

Wir kehren unter Beibehaltung allgemeiner Hygienemaßnahmen AHA zu unserem gewohnten Alltag zurück, ganz ohne Verbote und Einschränkungen und hoffen auf einen Impfstoff oder auf eine Herdenimmunität und erfreuen uns an dem wiedererlangten wirtschaftlichen Aufschwung.

Wir nehmen aber auch in Kauf einen verfrühten Tod oder vermeidbare Behinderungen von Alten und Schwachen und jungen Menschen.

Wir wären faktisch mitverantwortlich für einen etwaigen Kollaps im Gesundheitswesen und würden die Verantwortung mittragen, wenn Ärztinnen und Ärzte tagtäglich bestimmen müssten, wer eine Behandlung erhält und wer nicht.

Wir würden wirtschaftliche und soziale Erwägungen über den Schutz menschlichen Lebens stellen.

Wir könnten versuchen das Virus auszuhungern
ähnlich wie in der fiktiven Erzählung „No Time for Tango“ dargestellt.

1) Einen vierzehntägigen totalen Lockdown. Alles bleibt zu Hause.

2) Grundrechte, Datenschutz für 14 Tage außer Kraft.

3) Meldeverfahren ändern

4) Allgemeine Reiseverbote aussprechen. Einreisende sofort in Quarantäne.

Engmaschige Kontrollen an Grenzen, Flughäfen, Bahn, Schiffe.

5) Alle Verbote aufheben, außer AHA. Zurück zu einem normalen Leben.

Warten auf einen Impfstoff.

Für diesen November ist der Volkszorn durch Geld besänftigt.

Es folgt der Dezember, Januar, Februar, März usw

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