Hamburg, das neue Sölden

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Hamburg-Altona, das Norddeutsche SÖLDEN.
Als ich heute Mittag an der Elbe stand, fiel sie mir wieder ein, die Naturkatastrophe vom letzten Montag. Über Nacht sind sage und schreibe 25 cm Schnee gefallen. In Verwehungen wurden bis zu 95 cm gemessen. Die Folge, der Straßenverkehr kollabierte und Hamburg war von der Außenwelt abgeschnitten, glaube ich. Ein großer Teil der Bevölkerung, sowohl Jugendliche als auch Neuanschaffungen wie Kinder und Hunde wurden das erste Mal in ihrem Leben mit dem weißen Element konfrontiert. Entsprechend groß war die anfängliche Verunsicherung und Zurückhaltung.
Nicht so bei einigen Verwegenen. Wir trafen uns an der höchsten Erhebung in Altona in Höhe Königstraße/Ecke Behnstraße. Hier wies der Streckenverlauf hinunter zur Reeperbahn ein Gefälle von 0,3 % auf, das wir selbstverständlich zu nutzen wussten. Im Schuss stürzten wir uns die Abfahrt hinab, bis wir nach 1500 Metern (!) entkräftet am Ende der Reeperbahn, an den Tanzenden Türmen, zum Stehen kamen. Eine derart lange Piste hat Sölden nicht zu bieten, glaube ich. Der Schlepplift hat gefehlt, für zurück.