Joggen in Zeiten der Pandemie

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Jogger-Alarm +++ Spaziergang abgebrochen +++
Jogger aus allen Richtungen mit einem Ziel unterwegs, Elbe.
Alster und Elbe scheinen Jogger magnetisch anzuziehen.

Es dürfte mittlerweile jedem klar geworden sein, Infektionen können nur stattfinden, wenn mindestens zwei Personen aufeinandertreffen und dass das Risiko einer Infektion immens steigt, sobald sich beide ohne Mund-/Nasenschutz begegnen und wenig Abstand halten.

Jogger suchen sich in Zeiten der Pandemie nicht etwa andere Laufstrecken mit weniger Publikumsverkehr. Nein, sie nutzen kollektiv weiterhin die Wege, die sie schon immer genutzt haben, zusammen mit den Spaziergängern, die in der Regel ohne Mund-/Nasenschutz unterwegs sind.
Und so prustet und schnauft die Jogger-Gemeinschaft ohne Mund-/Nasenschutz, ohne Abstand zu halten an dir vorbei und nötigt dich in ihre Aerosol-Wolke. Jogger sind offensichtlich kollektiv der Meinung, vor Gesundheit zu strotzen. Keiner von denen scheint sich offensichtlich vorstellen zu können, ein Super-Spreader zu sein. Eine Virenschleuder, die über Kilometer hinweg zahlreiche Passanten infizieren könnte, durch ausgeschnaufte virenbeladene Keimwolken.
Freiwillig auf das Joggen während des Lockdowns zu verzichten oder wenigstens Abstand zu halten und Maske zu tragen, das ist nicht des Joggers Sache.
Ich frage mich, wie viele Jogger wohl unterwegs wären, würde ein ausgebrochener Tiger sein Unwesen treiben.
Siehe auch Artikel von Apotheken.de