Tschentscher: Mann ohne Rückgrat

22. April 2020
Christian

Nein, dass die Hamburger Warburg-Bank, Haupteigentümer, Max M. Warburg und Christian Olearius, 176 Millionen Euro (zu Unrecht erhaltener Kapitalertragssteuer ).dem deutschen Steuerzahler wissentlich geklaut haben durch vielfältige Cum-Ex-Eigenhandel Geschäfte, ärgert Opa Kruschke zwar noch immer, gehört aber nicht hier her. Ebenso wenig die Frage, warum solche Gestalten wie Olarius und Warburg noch immer auf freiem Fuße durch Hamburgs Straßen wandeln.

Den Verdacht das Tschentscher ein Mann ohne Rückgrat ist, erhärtet in diesem Zusammenhang ein Vorkommnis aus dem Jahre 2016. Damals war er Finanzsenator und hat als solcher eine Steuerschuld der Warburg-Bank aus o.g. krummen Geschäften in Höhe von 47 Millionen Euro VERJÄHREN (!!) lassen, in einvernehmlichem Gleichklang mit dem damaligen Bürgermeister Olaf Scholz.

Kennt irgendjemand irgend wen bei dem das Finanzamt Steuern verjähren ließ?“, fragt sich Opa Kruschke, und weiter im Selbstgespräch vertieft, „Ich kenne niemanden der jemanden kennt, der irgend wen kennt bei dem das Finanzamt hat Steuern verjähren lassen. Man muss schon ein „Großkopferter“ sein, um soviel Glück zu erfahren“.
Wie viele engagierte Steuerfahnder mag diese Untätigkeit ihres obersten Chefs schlaflose Nächte bereitet haben?

Aber damit nicht genug. Opa Kruschke schüttelt den Kopf an die Erinnerung, dass 2017, man mag es nicht glauben, das Bundesfinanzministerium die Hamburger Finanzbehörde – also Tschentscher – angewiesen (!) hat, eine weitere Forderung in Höhe von 43 Millionen Euro, nicht wie zuvor, verjähren zu lassen.

Ist es so abwegig, jemanden als rückgratlos anzusehen, der vermutlich wiederholt vor der Obrigkeit eingeknickt ist? Egal ob die „Obrigkeit“ der damalige Bürgermeister Olaf Scholz war und die beiden Typen von der Bank oder alle drei.

Um seine „Weichei“-Vermutung zutrifft oder nicht, stellte sich Opa Kruschke die Frage, wie Helmut Schmidt wohl mit den Bankern verfahren wäre?
Vermutlich hätte er mit ihnen noch nicht einmal gesprochen, dafür aber alles daran gesetzt, dass sie das gesamte Geld nebst Steuern zurück zahlen und anschließend in den Knast wandern.
Aber das ist Tschentschers Sache nicht.

Er verfügte noch nicht einmal im Schulterschluss mit seinen mutigen Landesvätern eine eingeschränkte Mundschutzpflicht, wo Merkel doch nur von einer „Empfehlung“ verfügte. Obwohl seit Wochen bekannt war, das ein Mundschutz schützen kann, war es Bürgermeister und Arzt Tschentscher offensichtlich wichtiger, bei der Bundeskanzlerin nicht unangenehm aufzufallen.

Erst am Montag, den 21. April, wird er ein wenig mutiger und läuft den anderen hinterher, die schon längst in ihren Bundesländern das eingeschränkte Tragen von Mundschutz zur Pflicht gemacht hatten. Allerdings -wie von der Bundesregierung empfohlen- lediglich in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ärzte sind sich einig, dass Mundschutz schützt.
Folglich wäre es nur logisch, das Tragen von Mundschutz in der Öffentlichkeit generell zur Pflicht zu machen und nicht nur an wenigen Orten. In Asien ist das eine Selbstverständlichkeit.
Ganz zu schweigen von der erhöhten Ansteckungsgefahr durch unsere eigenen Finger die vermehrt mit dem Virus in Kontakt geraten durch das ständige Auf- und Abnehmen der Maske. Ein Arzt weiß so etwas.

Der Hamburger Bürgermeister ist auch Arzt, lehnt aber die generelle Mundschutzpflicht ab, und folgt lieber der Empfehlung der Bundesregierung. Die Kanzlerin könnte ihn sonst schimpfen.

Ein Bürgermeister sollte Cochones haben, mächtige Cochones, keine in erbsengröße.
So einer hätte eine generelle Maskenpflicht angeordnet um die Bürger auch dann vor Infektionen bestmöglich zu schützen, wenn sie nicht beim Einkaufen sind oder in Bussen sitzen.
So einer hätte aber auch nicht eine Steuerschuld von 47 Millionen Euro verjähren lassen.